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Cobalt Qube 1 - 2700WG
Die Firma Cobalt Networks stellte im letzten Jahrzent die wohl ausgefallensten Server-Appliances her. Die Würfel in Cobalt-Blau (daher der Firmenname) haben immer noch Kultstatus. Ohne Maus-, Tastaur- und Monitoranschluß machen die Geräte sogar in der Wohnzimmervitrine eine gute Figur.


Der Cobalt Qube 2700 WG war der erste Microserver aus dem Hause Cobalt.

Da das Originalbetriebssystem in die Jahre gekommen ist, stellt man sich bald die Frage: "Was läuft auf dem Teil denn noch so?".

Antwort: NetBSD und Debian GNU/Linux

NetBSD habe ich selber nicht zum laufen gebracht. Offensichlich gibt es da Probleme mit dem On-Board TULIP Netzwerkadapter. Debian GNU/Linux hat auf Anhieb geklappt - und läuft aktuell auf meinem Qube 2700:


Qube2700:/# uname -a 
Linux qube2700 2.4.27-r5k-cobalt #1 Sat Dec 3 18:04:19 UTC 2005 mips GNU/Linux
qube2700:/#

Viel ist nicht drinn'.

Die 150 MHz MIPS CPU erzeugt  kaum Abwärme. In der legendären Würfelform enthielt er unter anderen folgende Komponenten:

  • LCD Anzeige zur Bedienung und Statusanzeige
  • 1x 10BaseT Ethernet Anschluß
  • 1x PCI 32 Bit Steckplatz

Da er keine serielle Console besitzt ist die Installation ein bischen kniffelig. Prinzipiell gibt es drei Wege:

Installationsarten für einen Qube 1:

  • Methode 1: Verwendung einer fertigen OS Restore CD. Sie ist eine Live CD, die auf einem PC ausgeführt wird. Der Qube wird dann über das Netzwerk gestartet, lädt von dort den Kernel und installiert das Betriebssystem komplett im Alleingang.
  • Methode 2: Festplatte aus dem Qube herausnehmen und an einen anderen Linux-/Unix-Rechner anschliessen (z.B. via externem USB Gehäuse). Dann die Platten konfigurieren und eine fertige Basisinstallation draufkopieren. Wie das geht zeigt dieses Dokument.
Wenn man einen Cobalt (Qube 2800, RaQ1, RaQ2, ... ) zur Verfügung hat, steht noch ein dritter Weg offen:
  • Methode 3: Festplatte aus dem Qube 2700 in einen Qube 2800/RaQ1 oder RaQ2 einbauen. Dann die Installation übers Netzwerk mit Hilfe der serielle Console durchführen und danach die Festplatte wieder in den Qube einbauen.
Tips und Tricks:

  • Man sollte darauf achten, daß das Betriebssystem ohne Fremdeinwirkung auf die Beine kommt. So sollte z.B. eine Dateisystemprüfung komplett automatisch ablaufen, da sonst der Qube beim Systemstart unter Umständen auf eine Bestätigung für eine Dateisystemprüfung (fsck) wartet. Unter Debian GNU/Linux kann man das erreichen, indem man in der Datei /etc/default/rcS den Eintrag  FSCKFIX=yes am Ende der Datei anfügt. 
     
  • Speichermodule: 72-pin EDO, non-parity, 3.3 Volt, Händler
    Jede Seite des Speicherriegels zählt dabei für den Qube als eine Bank. Bei 2x 128 MB doppelseitig werden also vier Bänke angezeigt.
    Das größere Speichermodul muss dabei in den Slot 0 (näher an der CPU) plaziert werden

Links zum Thema:

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MODx Content Manager »

« MODx Parse Error »

MODx encountered the following error while attempting to parse the requested resource:
« PHP Parse Error »
 
PHP error debug
  Error: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /homepages/2/d13433965/htdocs/manager/includes/document.parser.class.inc.php:399) 
  Error type/ Nr.: Warning - 2 
  File: /homepages/2/d13433965/htdocs/manager/includes/document.parser.class.inc.php 
  Line: 366 
 
Parser timing
  MySQL: 0.0275 s s(33 Requests)
  PHP: 0.0516 s s 
  Total: 0.0791 s s